Donnerstag, 26.05.2016

Sachverständige sollten bereits vor Vertragsabschluss hinzugezogen werden

Vor dem Vertragsabschluss sich mit einem Sachverständigen in Verbindung setzen spart später Kosten und Ärger.

In der Regel kosten Schlüsselfertig-Objekte im Schnitt EUR 25.000,- mehr, als der ursprünglich vereinbarte Festpreis.
Das stellte der VPB in einer Umfrage fest. Das deckt sich auch mit meinen Erfahrungen.

Vor Vertragsabschluss sollte mit dem Bauträger festgelegt werden, dass alle Unterlagen, die für das Bauen notwendig sind, der Bauherr erhält.
Das sind unter anderem das geologische Gutachten, die statische Berechnung, Werk-, Schal- und Bewehrungspläne, Entwässerungspläne, die Baugenehmigung, Berechnung für das Lüftungskonzept, Wärmebedarfsberechnung, Protokoll zum hydraulischen Abgleich, ....
Ist das nicht vereinbart, erhält der Bauherr unter Umständen am Schluss nur der vom Gesetz verpflichtende Energieausweis. Eine Kontrolle ist damit schwierig und teuer.

Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien

Der Deutsche Bundestag hatte mit dem Bundeshaushalt 2010 eine qualifizierte Haushaltssperre beim Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien beschlossen. Das Bundesumweltministerium hat sich in den vergangenen Wochen intensiv um eine Aufhebung dieser Haushaltssperre bemüht und einen entsprechenden Antrag beim Bundesfinanzministerium gestellt. Die Weiterleitung dieses Antrags an den Haushaltsausschuss wurde vom Bundesfinanzministerium jetzt abgelehnt. Die Haushaltssperre hat die Einstellung der Förderung für Solarkollektoren, Biomasseheizungen und Wärmepumpen zur Folge. Auch die Programme, die das Bundesumweltministerium  im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative fördert, sind davon betroffen. Konkret bedeutet das: Ab sofort können für Solarkollektoren, Biomasseheizungen und Wärmepumpen keine Investitionszuschüsse mehr gewährt werden. Mit den Förderanträgen, die in diesem Jahr bereits beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eingegangen sind, sind die für 2010 noch zur Verfügung stehenden Fördermittel ereits aufgebraucht. Ab sofort können daher auch keine neuen Förderanträge mehr entgegengenommen werden. Die Sperrung der Haushaltsmittel hat auch Auswirkungen auf die Programme der Nationalen Klimaschutzinitiative. Das Förderprogramm für kleine Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung Mini-KWK) und das Programm zur Förderung von Klimaschutzprojekten in Kommunen müssen sogar rückwirkend gestoppt werden, da schon mit den bereits bewilligten Anträgen das Budget, das für 2010 zur Verfügung steht, voll ausgeschöpft wird. Rückwirkend heißt, dass Anträge, die aus dem vergangenen Jahr vorliegen und noch nicht bewilligt worden sind, nicht mehr genehmigt werden können. Die Förderung von kommunalen Klimaschutzprojekten kann erst  2011 weiter fortgeführt werden, unter der Voraussetzung, dass im kommenden Jahr wieder Haushaltsmittel verfügbar sind. Auch das gemeinsame Förderprogramm mit dem Bundeslandwirtschaftsministerium zur Steigerung der Energieeffizienz in der Landwirtschaft und im Gartenbau ist von der Haushaltssperre betroffen. Auch hier können keine euen Anträge mehr entgegen genommen werden.

© Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)

Bundeskabinett verabschiedet EnEV 2009

  • Das Bundeskabinett hat die Novelle zur EnEV 2009 mit den Maßgaben des Bundesrats vom 6. März 2009 beschlossen. Die Änderungsverordnung und damit die EnEV 2009 tritt „am ersten Tag des sechsten auf die Verkündung folgenden Kalendermonats“ nach der Bekanntmachung im Bundesgesetzblatt - also voraussichtlich am 1. September 2009 - in Kraft. Wesentliche Änderungen durch die EnEV 2009 (Auszug)
  • Bei der Errichtung neuer Wohn- oder Nichtwohngebäude wird die Obergrenze für den zulässigen Jahres-Primärenenergiebedarf um etwa 30% gesenkt. Die Wärmedämmung der Gebäudehülle muss um etwa 15% besser als nach EnEV 2007 sein.
  • Bei größeren Umbaumaßnahmen (umfassende Modernisierung) an Bestandsgebäuden kann der Bauherr zwischen zwei Alternativen wählen. Entweder werden bei größeren baulichen Änderungen an der Gebäudehülle (z.B. Dach, Fassade, Fenster) die Anforderungen an diese Bauteile um durchschnittlich 30% verbessert; oder nach der Sanierung muss der Jahres-Primärenenergiebedarf des Gebäudes um 30% verringert und die Gebäudehülle um 15% verbessert worden sein. 
  • Die Dämmung ungedämmter begehbarer Geschossdecken ist bis Ende 2011 vorzunehmen. Für die Wärmedämmung oberster nicht begehbarer Geschossdecken (alternativ Dachdämmung) steigen die Qualitätsanforderungen von bisher 0,30 W/(m2K) auf 0,24 W/(m2K). 
  • Bei Nachtstromspeicherheizungen greift ab 2020 stufenweise eine Pflicht zur Außerbetriebnahme (nicht bei Fußbodenheizungen) mit einem Alter von mindestens 30 Jahren in größeren, ausschließlich mit solchen Heizungen beheizten Gebäuden (Wohngebäude mit mindestens sechs Wohneinheiten, Nichtwohngebäude mit mehr als 500 m2 Nutzfläche). Die Pflicht entfällt, wenn das Gebäude das Wärmedämmniveau nach der Wärmeschutzverordnung 1995 erfüllt oder öffentlich-rechtliche Pflichten dem entgegenstehen (z. B. Festsetzungen im Bebauungsplan) oder die Aufwendungen durch die Einsparungen nicht erwirtschaftet werden können. 
  • Die EnEV 2009 führt Unternehmererklärungen ein, Darin bestätigt der Unternehmer gegenüber dem Eigentümer, dass die EnEV bei der baulichen oder anlagentechnischen Modernisierung von Altbauten eingehalten wurde. Die Nichtausstellung einer Unternehmererklärung ist eine Ordnungswidrigkeit. Auf verlangen sind die Unternehmererklärungen der zuständigen Behörde (nach Landesrecht) vorzulegen. 
  • Die Bezirksschornsteinfegermeister werden über die EnEV 2009 mit der Durchführung von Sichtprüfungen an heizungstechnischen Anlagen (z.B. Prüfung, ob alter Heizkessel pflichtgemäß ausgetauscht wurde) beauftragt. Alternativ kann der Eigentümer auch die Erfüllung der Pflichten durch die Vorlage von Unternehmererklärungen gegenüber dem Bezirksschornsteinfegermeister nachweisen.
  • Vorsätzliche und leichtfertige (grob fahrlässige) Verstöße gegen bestimmte Neubau- und Modernisierungsanforderungen der EnEV sowie die Verwendung falscher Gebäudedaten bei der Ausstellung von Energieausweisen sind künftig eine Ordnungswidrigkeit.

 

Antworten zum Energieausweis und Wärmegesetz

Herr Hagen referiert am 04.03.2009 am Frühlingsfest im Gewerbepark Plattenhardt bei der Firma Alber um 12.00 Uhr.

Schimmel in der Wohnung Herr Hagen referiert am Do. 22.01.2009 von 19.30-21.00 Uhr in Esslingen in der vhs im Dick, Raum 112. Melden Sie sich bitte bei der Volkshochschule Esslingen Tel.: 0711 - 3512-2580 an. Kursgebühr: 10,00 EUR Thema: Wie kommt es zum Schimelbefall in einer Wohnung? Welchen Einflüsse liegen beim Mieter, welche beim Vermieter? Behandelt wird der Zusammenhang von Luftfeuchte und Temperatur. Sie bekommen Tipps zur Vermeidung und Entfernung von Schimmel. Typische Mängel beim Hausbau Herr Hagen referiert am Do. 19.02.2009 von 19.30-21.00 Uhr in Wernua Quadrium. Melden Sie sich bitte bei der Volkshochschule Esslingen Tel.: 0711 - 3512-2580 an. Kursgebühr: 10,00 EUR Thema: Ein Haus ist eine kostenintensive Investition, an der in der Regel lange abbezahlt wird. Umso wichtiger ist es, dass keine Mängel den Wert der Investition mindern. Es werden Tipps zum Leistungsumfang von Bauträgern gegeben und auf schadensträchtige Stellen vom Gebäude hingewiesen, wo es sich lohnt, zweimal hinzusehen. Schimmelvortrag      

Familie & Heim

Herr Hagen referiert auf der Familie & Heim auf der Neuen Messe Stuttgart am 20.11.2008 um 14.00 Uhr über "Wo kommt denn jetzt der Schimmel her?". Ebenfalls steht Herr Hagen Ihnen am Stand Zukunft Altbau vom Land Baden-Württenberg den ganzen Tag für Fragen rund um die energetische Sanierung eines Gebäudes  zur Verfügung.

Das geht aus einem Urteil des verwaltungsgerichts Trier hervor, auf das die miet- und Immobilienrechtsanwälte des Deutschen Anwaltsbereins hinweisen (Aktenzeichen 5 K 47/10.TR).
Normale Kinderspielplätze in Wohngebiten müssen hingegen keine bestimmte Lärmwerte einhalten. Im verhandelten Fall hatten Nachbarn erfolgreich gegen die Freizeitanlage in ihrem Wohngebiet geklagt. Ein Lärmgutachten hatte eine erhebliches Überschreiten der zulässigen Lärmwerte festgestellt.
(Quelle: STZW Sonderthemen 01.10.2010)

BMU-Pressedienst Nr. 059/10 Berlin, 03.05.2010

Marktanreizprogramm und Vorhaben der Klimaschutzinitiative müssen gestoppt werden
Der Deutsche Bundestag hatte mit dem Bundeshaushalt 2010 eine qualifizierte Haushaltssperre beim Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien beschlossen. Das Bundesumweltministerium hat sich in den vergangenen Wochen intensiv um eine Aufhebung dieser Haushaltssperre bemüht und einen entsprechenden Antrag beim Bundesfinanzministerium gestellt. Die Weiterleitung dieses Antrags an den Haushaltsausschuss wurde vom Bundesfinanzministerium jetzt abgelehnt.

Die Haushaltssperre hat die Einstellung der Förderung für Solarkollektoren, Biomasseheizungen und Wärmepumpen zur Folge. Auch die Programme, die das Bundesumweltministerium  im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative fördert, sind davon betroffen.

Konkret bedeutet das: Ab sofort können für Solarkollektoren, Biomasseheizungen und Wärmepumpen keine Investitionszuschüsse mehr gewährt werden. Mit den Förderanträgen, die in diesem Jahr bereits beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eingegangen sind, sind die für 2010 noch zur Verfügung stehenden Fördermittel ereits aufgebraucht. Ab sofort können daher auch keine neuen Förderanträge mehr entgegengenommen werden.

Die Sperrung der Haushaltsmittel hat auch Auswirkungen auf die Programme der Nationalen Klimaschutzinitiative. Das Förderprogramm für kleine Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung Mini-KWK) und das Programm zur Förderung von Klimaschutzprojekten in Kommunen müssen sogar rückwirkend gestoppt werden, da schon mit den bereits bewilligten Anträgen das Budget, das für 2010 zur Verfügung steht, voll ausgeschöpft wird. Rückwirkend heißt, dass Anträge, die aus dem vergangenen Jahr vorliegen und noch nicht bewilligt worden sind, nicht mehr genehmigt werden können. Die Förderung von kommunalen Klimaschutzprojekten kann erst  2011 weiter fortgeführt werden, unter der Voraussetzung, dass im kommenden Jahr wieder Haushaltsmittel verfügbar sind. Auch das gemeinsame Förderprogramm mit dem Bundeslandwirtschaftsministerium zur Steigerung der Energieeffizienz in der Landwirtschaft und im Gartenbau ist von der Haushaltssperre betroffen. Auch hier können keine euen Anträge mehr entgegen genommen werden.
© Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)

 

Bundeskabinett verabschiedet EnEV 2009

Das Bundeskabinett hat die Novelle zur EnEV 2009 mit den Maßgaben des Bundesrats vom 6. März 2009 beschlossen. Die Änderungsverordnung und damit die EnEV 2009 tritt „am ersten Tag des sechsten auf die Verkündung folgenden Kalendermonats“ nach der Bekanntmachung im Bundesgesetzblatt - also voraussichtlich am 1. September 2009 - in Kraft.

Wesentliche Änderungen durch die EnEV 2009 (Auszug)

  • Bei der Errichtung neuer Wohn- oder Nichtwohngebäude wird die Obergrenze für den zulässigen Jahres-Primärenenergiebedarf um etwa 30% gesenkt. Die Wärmedämmung der Gebäudehülle muss um etwa 15% besser als nach EnEV 2007 sein.
  • Bei größeren Umbaumaßnahmen (umfassende Modernisierung) an Bestandsgebäuden kann der Bauherr zwischen zwei Alternativen wählen. Entweder werden bei größeren baulichen Änderungen an der Gebäudehülle (z.B. Dach, Fassade, Fenster) die Anforderungen an diese Bauteile um durchschnittlich 30% verbessert; oder nach der Sanierung muss der Jahres-Primärenenergiebedarf des Gebäudes um 30% verringert und die Gebäudehülle um 15% verbessert worden sein.
  • Die Dämmung ungedämmter begehbarer Geschossdecken ist bis Ende 2011 vorzunehmen. Für die Wärmedämmung oberster nicht begehbarer Geschossdecken (alternativ Dachdämmung) steigen die Qualitätsanforderungen von bisher 0,30 W/(m2K) auf 0,24 W/(m2K).
  • Bei Nachtstromspeicherheizungen greift ab 2020 stufenweise eine Pflicht zur Außerbetriebnahme (nicht bei Fußbodenheizungen) mit einem Alter von mindestens 30 Jahren in größeren, ausschließlich mit solchen Heizungen beheizten Gebäuden (Wohngebäude mit mindestens sechs Wohneinheiten, Nichtwohngebäude mit mehr als 500 m2 Nutzfläche). Die Pflicht entfällt, wenn das Gebäude das Wärmedämmniveau nach der Wärmeschutzverordnung 1995 erfüllt oder öffentlich-rechtliche Pflichten dem entgegenstehen (z. B. Festsetzungen im Bebauungsplan) oder die Aufwendungen durch die Einsparungen nicht erwirtschaftet werden können.
  • Die EnEV 2009 führt Unternehmererklärungen ein, Darin bestätigt der Unternehmer gegenüber dem Eigentümer, dass die EnEV bei der baulichen oder anlagentechnischen Modernisierung von Altbauten eingehalten wurde. Die Nichtausstellung einer Unternehmererklärung ist eine Ordnungswidrigkeit. Auf verlangen sind die Unternehmererklärungen der zuständigen Behörde (nach Landesrecht) vorzulegen.
  • Die Bezirksschornsteinfegermeister werden über die EnEV 2009 mit der Durchführung von Sichtprüfungen an heizungstechnischen Anlagen (z.B. Prüfung, ob alter Heizkessel pflichtgemäß ausgetauscht wurde) beauftragt. Alternativ kann der Eigentümer auch die Erfüllung der Pflichten durch die Vorlage von Unternehmererklärungen gegenüber dem Bezirksschornsteinfegermeister nachweisen.
  • Vorsätzliche und leichtfertige (grob fahrlässige) Verstöße gegen bestimmte Neubau- und Modernisierungsanforderungen der EnEV sowie die Verwendung falscher Gebäudedaten bei der Ausstellung von Energieausweisen sind künftig eine Ordnungswidrigkeit.

Antworten zum Energieausweis und Wärmegesetz

Herr Hagen referiert am 04.03.2009 am Frühlingsfest im Gewerbepark Plattenhardt bei der Firma Alber um 12.00 Uhr.

 

Schimmel in der Wohnung

Herr Hagen referiert am Do. 22.01.2009 von 19.30-21.00 Uhr in Esslingen in der vhs im Dick, Raum 112.

Melden Sie sich bitte bei der Volkshochschule Esslingen Tel.: 0711 - 3512-2580 an.

Kursgebühr: 10,00 EUR

Thema:

  • Wie kommt es zum Schimelbefall in einer Wohnung?
  • Welchen Einflüsse liegen beim Mieter, welche beim Vermieter?

Behandelt wird der Zusammenhang von Luftfeuchte und Temperatur. Sie bekommen Tipps zur Vermeidung und Entfernung von Schimmel.


Typische Mängel beim Hausbau

Herr Hagen referiert am Do. 19.02.2009 von 19.30-21.00 Uhr in Wernua Quadrium.

Melden Sie sich bitte bei der Volkshochschule Esslingen Tel.: 0711 - 3512-2580 an.

Kursgebühr: 10,00 EUR

Thema:
Ein Haus ist eine kostenintensive Investition, an der in der Regel lange abbezahlt wird. Umso wichtiger ist es, dass keine Mängel den Wert der Investition mindern.

Es werden Tipps zum Leistungsumfang von Bauträgern gegeben und auf schadensträchtige Stellen vom Gebäude hingewiesen, wo es sich lohnt, zweimal hinzusehen.


Schimmelvortrag

Herr Hagen referiert auf der Familie & Heim auf der Neuen Messe Stuttgart am 20.11.2008 um 14.00 Uhr über "Wo kommt denn jetzt der Schimmel her?".
Ebenfalls steht Herr Hagen Ihnen am Stand Zukunft Altbau vom Land Baden-Württenberg den ganzen Tag für Fragen rund um die energetische Sanierung eines Gebäudes  zur Verfügung.



Erste Fassung der "neuen EnEV" auf dem Tisch

Die Bundesregierung beabsichtigt bis Mai 2008 eine vollständige Änderungsverordnung der Energie-Einsparverordnung (EnEV) vorzulegen. Bereits in der nächsten Zeit ist mit einigen Grundsatzentscheidungen seitens des Kabinetts zu rechnen. So tritt die Verordnung voraussichtlich zum Mitte 2009 in Kraft und dabei sollen die primär-energetischen Anforderungen an Gebäude um durchschnittlich 30 Prozent verschärft werden.

Bereits Anfang November 2007 wurde vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung eine erste Fassung der "neuen EnEV" an Ministerien, Länder und Verbände übermittelt. Auf dieser Grundlage beabsichtigt die Bundesregierung bis Mai 2008 eine vollständige Änderungsverordnung zur EnEV im Rahmen der wirtschaftlichen Vertretbarkeit vorzulegen. Darin sollen auch überarbeitete Berechnungsregeln enthalten sein, die mit den neuen Normen und dem Niveau des energiesparenden Bauens übereinstimmen. Voraussichtlich wird die DIN V 18599 auch weiterhin zur Bilanzierung von Wohngebäuden einzusetzen sein. Auch ein Verfahren, das die Anwendung bei Wohngebäuden vereinfacht, ist in Entwicklung.

In einem ersten Schritt wird in der nächsten Zeit das Kabinett einige Grundsatz-entscheidungen treffen. So tritt die Verordnung vermutlich Mitte 2009 in Kraft. Die primärenergetischen Anforderungen an Gebäude werden um durchschnittlich 30 Prozent verschärft. Stufenweise sollen die Nachtstrom-speicherungen aus dem Betrieb genommen werden, wobei der Austausch im CO2-Gebäudesanierungsprogramm nach Maßgabe der durch den Haushalt zur Verfügung gestellten Mittel gefördert wird. Außerdem soll das Rechenverfahren der geltenden EnEV überarbeitet werden.

Darüber hinaus soll die Verwendung regenerativer Energien noch stärker positiv bewertet werden. Damit wird die Nutzung der Sonnenenergie durch zum Beispiel Photovoltaikanlagen zunehmend attraktiver. Die Bundesregierung plant diesbezüglich die Einführung eines Gesetzes zur Förderung erneuerbarer Energien im Wärmebereich.

Quelle: ausbauguide.

 

Bausachverstndiger Gerd Hagen
Telefon: 0711 - 73 12 54      Telefax: 0711 - 73 39 70     E-Mail: hagen[at]sv-hagen.de